GenExpress Gesellschaft
für Proteindesign mbH

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1. Protektive T-Zelltransplantate durch Mikroverkapselung

Förderkennzeichen: 0311594

Das BMBF-finanziertes Verbundprojekt hatte die Etablierung einer ergänzenden Therapie bei Knochenmarktransplantationen durch protektive T-Zellen zum Ziel, welche durch Mikroverkapselung generiert werden sollen. Diese Therapie dient der Minimierung adenoviraler Infektionen in der Posttransplantationsphase.

Projektpartner:

  • DRFZ, Berlin
  • RKI, Berlin
  • Charité, Berlin
  • Fresenius, Bad Homburg   
  • EuroFerm, Erlangen
  • Institut für BVT, Erlangen
  • GenExpress, Berlin

Aufgabe der Firma GenExpress innerhalb des Verbundes war es, eine molekulare Qualitätssicherung auf der Basis eines T-Zell-spezifischen cDNA-Chips zu entwickeln, sowie rekombinant geeignete Antigene für die T-Zellstimulation zu generieren.

Bereits vorhandene humane Genfragmente, welche zur Herstellung gewebespezifischer Chips geeignet sind, wurden selektiert und die Sammlung um die Gene, die zusätzlich zur Spezifizierung benötigt wurden, erweitert.

Ein von GenExpress konzipiertes Expressionssystem diente als Plattform für die herzustellenden rekombinanten Antigene. Eigens für die besonderen klinischen Anforderungen wurde ein Verfahren zur Generierung des immundominanten Antigens von GenExpress etabliert.

Klonierung von huAdV Genen
Klonierung von huAdV Genen und Genbereichen zur Expression im prokaryontischen System, Expression und down-stream processing huAdV Antigene.

Durch die Stimulation von Spendermaterial mit dem von GenExpress generierten Antigen lassen sich adenovirusspezifische CD-4 Zellen in ausreichendem Maße generieren, sodass sie klinisch eingesetzt werden können.

Als wichtigstes Ergebnis des Forschungsverbundes ist festzuhalten, dass die T-Zellisolierung und Expansion sowie das Virus-Monitoring erfolgreich entwickelt bzw. etabliert werden konnte. Neben den bekannten potentiellen Antigenen konnte ein weiteres Protein identifiziert werden, welches antigene Eigenschaften aufweist. Mit dem entwickelten Verfahren wird das ursprüngliche Ziel, die Durchführung einer klinischen Studie zum Nachweis des positiven Einflusses von protektiven T-Zelltransplantaten ermöglicht. Die 1. Phase der klinischen Studie wurde im Rahmen einer DFG-Förderung gestartet.